Plötzlich Pflegefall. Was tun?

Pflegebedarf entsteht häufig von "jetzt auf gleich". Egal ob Sturz, Unfall oder eine akute Erkrankung wie beispielsweise ein Schlaganfall und man selbst oder ein Familienmitglied ist von Pflegebedürftigkeit bedroht.

 

Wir zeigen Ihnen die wichtigen Schritte um die Erstversorgung sicherzustellen und die Finanzierung der Pflege von Beginn an bestmöglich aufzubauen.

Notfall

Sie brauchen sofort pflegerische Hilfe? Wir helfen Ihnen!

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1. Antrag auf Pflegegrad stellen.

Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Pflegekasse auf und fordern Sie einen Antrag auf Einstufung in einen Pflegegrad an. Dies kann auch jemand für Sie übernehmen, wenn Sie selbst nicht in der Lage dazu sind. Denken Sie hierbei jedoch an eine Handlungsvollmacht.

2. Vorbereitung des Gutachtertermins

Sobald Sie die Einstufung beantragt haben, wird Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenkasse beauftragen bei Ihnen ein Pflegegutachten zu erstellen. Legen Sie bereits jetzt den Grundstein für Ihren optimalen Pflegegrad.

 

Führen Sie ein Pflegetagebuch um nachweisen zu können, wie hoch der tatsächliche Pflegebedarf ist. Wir sind Ihnen gerne behilflich, um Ihre Chancen auf den optimalen Pflegegrad zu erhöhen. 

 

Klicken Sie hier, für weitere Informationen.

3. Langfristige Planung der Versorgung

Machen Sie sich Gedanken darüber wer an der pflegerischen Versorgung langfristig mitwirken kann. Je mehr helfende Hände Ihnen zur Seite stellen, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich auf die neue Situation einzustellen.

 

Denken Sie an dieser Stelle auch darüber nach ob Sie einen ambulanten Pflegedienst in die Versorgung mit einbeziehen möchten. Professionelle Hilfe schafft Entlastung und trägt zur Sicherstellung der Versorgungssituation bei.

 

Klicken Sie hier, um zu erfahren was ein ambulanter Pflegedienst für Sie tun kann.

4. Professionelle Beratung

Lassen Sie sich von der Pflegekasse umfassend zum Thema häusliche Pflege, also Pflege in den eigenen vier Wänden beraten. In Münster gibt es einen kommunalen Pflegestützpunkt, das Informationsbüro Pflege. Dort erhalten Sie eine neutrale Beratung.

 

Alternativ können Sie auch den Komfort einer Beratung durch einen ambulanten Pflegedienst nutzen und sich beispielsweise vor Ort bei Ihnen zu Hause beraten lassen.

5. Kontakt zum Hausarzt

Ihr Hausarzt ist der perfekte Ansprechpartner für die medizinische Betreuung im Rahmen der Pflegebedürftigkeit. Sie sollten mit ihm das persönliche Gespräch suchen. Er kann Ihnen auch Hilfsmittel verordnen, welche die Pflegesituation zu Hause erleichtern. Beispielsweise ein Pflegebett oder ein Badewannenlifter.

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